Neben der beeindruckenden Natur besitzt De Alde Feanen auch eine reiche kulturhistorische Geschichte. Das Gebiet erzählt von Menschen, die hier früher lebten und arbeiteten – oft unter schweren Bedingungen.
Neben der beeindruckenden Natur besitzt De Alde Feanen auch eine reiche kulturhistorische Geschichte. Das Gebiet erzählt von Menschen, die hier früher lebten und arbeiteten – oft unter schweren Bedingungen.
Aus kulturhistorischer Sicht ist De Alde Feanen ein besonders interessantes Gebiet. Die Geschichte zeigt, dass das Leben für die Bewohner hier nicht immer einfach war. Das harte und teilweise arme Dasein wird in mehreren kleinen Museen sichtbar, die sich im Gebiet befinden, darunter das Skûtsjemuseum, It Kokelhûs fan Jan en Sjut, Museum Ald Slot und Museum Warten. Etwas Besonderes ist das Mineralogische Museum Grou, in dem eine große Vielfalt an Gesteinen zu sehen ist. Nur etwa 20 Minuten außerhalb des Gebietes befindet sich außerdem das „beste kinderfreundliche Museum Frieslands“. Im Naturmuseum Fryslân können Kinder und Erwachsene die Natur auf spannende Weise entdecken – mit besonderen Tieren und Pflanzen, Experimenten, Spielen, Aufgaben und vielen überraschenden Entdeckungen.
Auch im Nationalpark De Alde Feanen spielt Kunst eine wichtige Rolle. Wasser ist für viele Künstler eine unerschöpfliche Inspirationsquelle. Im Gebiet gibt es mehrere Galerien zu besuchen. In Galerie Koopmans in Earnewâld sind Werke des bekannten friesischen Expressionisten Klaas Koopmans sowie Arbeiten seines Sohnes Gosse Koopmans zu sehen. In Grou zeigt die Galerie Ad Art & Design Werke des nautischen Künstlers Ad van Leeuwen. In Het Pand in Grou werden Gemälde, Skulpturen, Keramik, Schmuck, Glaskunst und viele weitere Kunstwerke von Künstlern aus der Region ausgestellt.
Auch im Nationalpark De Alde Feanen lassen sich Kunstwerke direkt in der Natur entdecken. Das bekannteste ist vermutlich die Skulptur der Schlittschuhläufer. Dieses Stahlkunstwerk im Wasser erinnert an „De 100 van Earnewâld“, einen Schlittschuhwettbewerb auf Natureis. Drei ehemalige Gewinner standen Modell für diese Skulptur.